Gesundheit kann als ein aktiver Prozess und kein statischer Zustand verstanden werden (vgl. Kobasa, 1982). In diesem Prozess spielen nicht nur Einstellungen und Verhaltensweisen bezüglich Gesundheit eine wichtige Rolle, sondern auch Strategien, die zur Bewältigung von körperlichen Beschwerden und psychosozialen Belastungen entscheidend sind. Die Gesundheit bzw. die Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten wird durch verschiedene Merkmale wesentlich beeinflusst: a) soziale Unterstützung; b) Verantwortungsgefühl für sich selbst, für Bezugspersonen, Arbeit, Werte und Ziele; c) Vertrauen in die Wirksamkeit des eigenen Handelns und d) die Fähigkeit, Veränderungen als Herausforderung und Wachstumschancen zu erleben (vgl. Cohen & Wills, 1985; Brouwer, Reneman, Bültmann, van der Klink & Groothoff, 2010; Wieland, 2006b; Ruppert & Gerstberger, 2001).
Personen unterscheiden sich unter den voran genannten Aspekten in der Art und Weise, wie kompetent sie mit ihrer Gesundheit umgehen, welche Maßnahmen und Informationen sie in Anspruch nehmen, wie viel Vorsorge sie betreiben und wie
stark ihr Vertrauen in die Wirksamkeit des eigenen Handelns (Selbstwirksamkeit) ist.
Aufgrund der unterschiedlichen Herangehensweise an das Thema Gesundheit, können einige körperliche Belastungen nicht alleine reguliert werden. Zu den Themenbereichen gehören u.a. – Schlafstörungen, – Umgang mit Erkrankungen, – Ängste,
– Abnehmen.
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– Kobasa, S. C. (1982). The hardy personality: toward a social psychology of stress and health. In G. S. Sanders & J. Suls (Hrsg.), Social Psychology of Health and Illness (S. 3-32). Hillsdale, N.Y.: Erlbaum.
– Cohen, S. & Wills, T. A. (1985). Stress, social support, and the buffering hypothesis. Psychological Bulletin, 98 (2), 310-357.
– Brouwer, S., Reneman, M. F., Bültmann, U., van der Klink, J. J. & Groothoff, J. W. (2010). A prospective study of return to work across health conditions: perceived work attitude, self- efficacy and perceived social support. Journal
of Occupational Rehabilitation, 20 (1), 104-112.
– van der Klink, J. J. L., Blonk, R. W. B., Schene, A. H. & van Dijk, F. J. H. (2003). Reducing long term sickness absence by an activating intervention in adjustment disorders: a cluster randomised controlled design. Occupational
and Environmental Medicine, 60 (6), 429-437.
– Ruppert, F. & Gerstberger, C. (2001). Sicherheits- und Gesundheitskultur II – Faktoren eines ganzheitlichen Verständnisses. In B. Zimolong (Hrsg.), Management des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Die erfolgreichen Strategien
der Unternehmen (S.201-233). Wiesbaden: Gabler.
– Wieland, R. (2006b). Gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung – Ziele, Konzepte und Maßnahmen. In Wieland R. (Hrsg.), Wuppertaler Beiträge zur Arbeits- und Organisationspsychologie, Heft 1, Themenheft Gesundheitsmanagement (S.
2-44). Wuppertal.